Die Welt im Bild, das Bild der Welt

Keine Almosen geben, sondern „Hilfe zur Selbstentwicklung“ leisten. „Randgruppen“ neue Chancen ermöglichen, ihre Fähigkeiten entwickeln und zum Nutzen aller umsetzen. Die Maximen der Michael Horbach Stiftung gelten im besonderen Maße auch für den von ihr vergebenen Fotopreis.

Noch heute leben selbst qualitativ herausragende Künstler oft am Existenzminimum – insbesondere in Südamerika. Das Engagement der Michael Horbach Stiftung soll dazu beitragen, solchen Künstlern neue Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Denn unsere Kultur benötigt ihre kreative Weltsicht – und eine Ästhetik abseits des Konsumerlebnisses.

Für Michael Horbach hat Kunst dabei schon immer eine große Rolle gespielt; nicht zuletzt prägt sie die Corporate Identity seines ehemaligen Unternehmens. Bei der Gründung seiner Stiftung im Jahre 2000 übernahm er diesen kulturellen Aspekt auch für sein soziales Engagement. Heute vergibt die Stiftung alle zwei Jahre einen mit 10.000 Euro dotierten Fotopreis.

Fotopreis 2015 an Pep Bonet

Der diesjährige Fotopreis der Michael Horbach Stiftung geht an  den spanischen Fotografen und Filmemacher Pep Bonet (*1974). Er erhält den Preis für seine Ausstellung „Hell & Heaven“, die einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den vergangenen Jahren zeigt... Weiterlesen ...

Preisträger

Bisherige Preisträger des Fotopreises der Michael Horbach Stiftung waren 2003 die kolumbianische Fotografin Lucana, 2005 die Kölner Fotokünstlerin Bettina Flitner und 2007 der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado. 2009 ging der Preis an die beiden kubanischen Fotografen Raul Cañibano und Juan Carlos Alom. Im Jahr 2011 wurde der Preis der mexikanischen Fotografin Flor Garduño verliehen. 2013 erhielt Thomas Karsten den Fotopreis der Michael Horbach Stiftung.